Aktiv Lernen - Learning by making
Das Gefühl optimal gefördert und herausgefordert zu werden ist unsere Motivation und Antrieb zum Lernen. Aber was verankert das Gelernte in unserem Gedächtnis ?
Konstruktionismus bedeutet aktives Lernen. LEGO® ist ein Beispiel, Schreiben von Computerprogrammen, Malen ist ein Beispiel. Was man durch selbstständiges Tun lernt, geht viel tiefer, verankert sich viel tiefer, in unserem Gedächtnis, als etwas, das dir von jemandem erzählt werden kann. (Seymour Papert, emerittierter MIT Professor)

Wir sind davon überzeugt, dass dann optimale Lerneffekte erzeugt werden, wenn es Schülern in einer unterstützenden Umgebung ermöglicht wird, Ihre Welt auf eigene Faust zu erforschen. Die Entwicklung bzw. das selbstständige Konstruieren von Objekten unterstützt den Wissenserwerb der Schüler. Auf Basis dieser neu erworbenen Kenntnisse wird es ihnen ermöglicht, immer komplexere Lösungen zu entwickeln, was wiederum die Entwicklung neuer Kenntnisse und den Erwerb neuen Wissens unterstützt. Die gelösten Aufgaben und Problemstellungen sind der Anfang eines selbstständigen Kreislaufs. Schüler, die eigenständig Problemlösungen ermitteln, erleben, wie befriedigend ein Ergebnis sein kann, das man selbst erzielt hat. Diese Erfahrung hebt sich völlig vom theoretischen Erlernen der Ergebnisse anderer ab. Wir nennen dies „Learning by making“ oder Aktiv Lernen.